Forum

E-Health

Trends im Web: Was bleibt vom Hype?

Das diesjährige Forum E-Health greift allgemeine Entwicklungen im Web und IT-Bereich auf. Denn diese Trends versuchen im Healthcare-Bereich Fuß zu fassen. Was ist Hype und was wird sich manifestieren? Es wurde ein Podium geschaffen für jene Vordenker, die den konservativ geprägten Gesundheitssektor in die Jetzt-Zeit pushen wollen.

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Die generellen Themenbereiche des Forums 2011 sind:

Gesundheitskommunikation im digitalen Zeitalter

Die Gesundheitsbranche hat das Web als Informationskanal erkannt. Angefangen bei Arztpraxen über Krankenhäuser, Kliniken: der Eintrag im Telefonbuch reicht nicht mehr um gefunden zu werden. Gesundheitsdienstleister nehmen in zunehmendem Maße die Möglichkeiten der digitalen Welt in Anspruch. Apps und interaktive Webauftritte ersetzten das Faltblatt und bieten Differenzierungsmöglichkeiten zum Wettbewerb. Unzählige Portale, Foren und Webservices wollen informieren und aufklären. Der Patient partizipiert und wird zum Konsument. Er stellt akribisch seine Krankengeschichte ins Netz, diskutiert mit anderen Erkrankten. Er bewertet und studiert Bewertungen. Probleme werden zunehmend nicht mehr dem Arzt, sondern der Internetgemeinde geschildert.

Da stellt sich die Schlüsselfrage: findet der "ePatient" die Antwort, die er sucht?

SemanticWeb, Open Source und die Cloud

Buzzwords, bei denen man nicht gleich an E-Health denkt. Oder vielleicht noch nicht?! Wo der Laie noch ziellos durch die Flut an Gesundheitsinformationen surft, steigen die ersten Healthcare Professionals schon auf semantische Technologien zurück. Denn in der Medizin gibt es oft unzählige Bezeichnungen: einen lateinischen, einen griechischen, einen englischen und einen deutschen Namen, zudem Synonyme und nicht zuletzt umgangssprachliche Bezeichnungen.
Muss es bei Gesundheits-IT immer eine proprietäre Lösung sein, die einen auf Jahre an einen Hersteller bindet?! Die Open eHealth Foundation wurde 2008 mit dem Ziel gegründet, eine Open Source Health-IT-Basisstruktur bereit zu stellen. Wie ist der status quo?
Oder liegt die Lösung des Gesundheitsdaten-Dilemmas in einem Outsourcing in die Cloud? Zunehmend dringen Anbieter von elektronischen Gesundheitsakten auf den Markt. Der Clou: die Datenhoheit liegt nun beim Patienten. Er organisiert seine Krankheitsakte selbst und entscheidet, wer was wann wie wo aus seiner „Gesundheits-Cloud“ sehen darf.

Speichern, schützen & vernetzen von Gesundheitsdaten

Horrende Kosten, unklarer Zusatznutzen: Seit Jahren finanzieren die gesetzlich Versicherten ein Mammutprojekt namens „Elektronische Gesundheitskarte“. Einst sollte diese das Gesundheitswesen revolutionieren, die Presse beschwört sie nun als Mega-Flop. Wie steht es um das einstige Vorzeigeprojekt des Bundesministeriums für Gesundheit? In einem Flying Talk soll der Hintergrund des bisherigen Scheiterns ausgeleuchtet und erörtert werden, ob und welche Alternativen es gibt, um die bisherige Krankenversicherungskarte aus der Sicht der Versicherten und der Versicherungen sowie der Dienstleister weiterzuentwickeln.

Programm

Hegelplatz, Raum 1.201

Die Präsentationen können, falls vorhanden, über die Profilseiten der jeweiligen Sprecher heruntergeladen werden.

08:30 Registrierung
09:30 Begrüßung durch den Veranstalter
09:40 Grußwort: Gesundheitswirtschaft in Berlin - ein Update
Dr. Marion Haß, Industrie und Handelskammer Berlin
09:50
Ambulanzpartner.de - Web-Unterstützung ambulanter Versorgung
Prof. Dr. Thomas Meyer, Charité Campus Virchow-Klnikum Neurologische Klinik
10:10 Impfen im Dialog

Florian Martius, Direktor Kommunikation Sanofi Pasteur MSD
10:30 Patientenmarketing in Zeiten von Web 2.0

Thomas Ullrich, Buchautor und Consultant bei komm.passion Hamburg GmbH
10:50 Referenten und Teilnehmer im Dialog
11:00 Pause
11:20 Patientenzentrierte Gesundheitsplattform
Rüdiger Hochscheidt, Atos
11:50 Health 2.0
Alexander Schachinger, Humboldt-Universität zu Berlin; Gründer healthcare42.com
12:10 Mobile Gesundheitsassistenten
Jo van Nouhuys, Condat AG
12:30 "Eine Chance für die Pflege - Anwendungen aus der Cloud"
Stefan Zorn, Geschäftsführer imatics Software GmbH
12:50 Referenten und Teilnehmer im Dialog
13:00 Lunch
14:20 Lessons Learned - Erfahrungen beim Aufbau eines E-Health Medienunternehmens
Christian Angele,
Geschäftsführer imedo GmbH – Gesundheitsportal www.imedo.de
14:40 Weisse-Liste: Online-Wegweiser zum passenden Gesundheitsanbieter
Marcel Weigand, Project Manager Weisse Liste, Bertelsmann Stiftung
15:00 eHealth Standardisierung durch Open Source
Alexander Ihls, Präsident Open eHealth Foundation
15:20 fitomatic - Training mit System
Dr.-Ing. Sören Müller, IFIE Ingenieurbüro für innovative Entwicklungen GmbH
15:40 Referenten und Teilnehmer im Dialog
15:50 Pause
16:10 HealthTab – Mobilität für den Gesundheitsmarkt
Annika Mierke, das Stilbüro
16:30 Elektronische Patientenakten und die Gesundheitskarte
Dr. Doris Wilke, Bundesministerium für Gesundheit
16:50 Flying Talk über Speichern, Schützen & Vernetzen von Gesundheitsdaten
Diskussion mit den Teilnehmern
18:00 Empfang im Senatssaal (Hauptgebäude)

Auf einen Blick

Fokus

  • Web-Trends und ihr Nutzen für Versicherte, Versicherungen und Dienstleister des Gesundheitswesens

Zielgruppen

  • Kliniken, Pflegeeinrichtungen
  • Arztpraxen, MVZs
  • Hersteller Medizintechnik & Telematik
  • Agenturen Healthcare Marketing & Kommunikation
  • System- & Lösungsanbieter
  • Wissenschaft & Forschung
  • Politik
  • Verbände
  • Fachjournalisten

Ort und Zeit

  • Dienstag, den 20.9.2011
  • Humboldt-Universität zu Berlin
    Seminargebäude am Hegelplatz
    Dorotheenstr. 24
    10117 Berlin
  • Raum 1.101

Kontakt

Porträtfoto Tobias Neisecke

Tobias Neisecke

Projektleiter für IT-gestütztes Innovationsmanagement Schaltzeit GmbH

Tel.: 030 / 61289260
neisecke@schaltzeit.de

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